Hotel Kloppendiek

19.06.2026 – 12 Flamingoküken, aber es sind wahrscheinlich noch mehr.

Mittlerweile ist der Juni angebrochen und die meisten Vögel sind damit beschäftigt, ihren Nachwuchs großzuziehen. Bei den Flamingos verläuft die Brutsaison sehr erfolgreich: Bereits 12 Flamingoküken sind geschlüpft, und es hat sich sogar ein richtiger „Flamingo-Kindergarten“ gebildet, in dem die Jungvögel gemeinsam von den Altvögeln betreut werden. Von der Nordhütte aus können die Küken jetzt gut beobachtet werden. Ob in den kommenden Tagen noch weitere Küken schlüpfen, bleibt abzuwarten.

Obwohl das Zwillbrocker Venn vor allem für seine Flamingos bekannt ist, zieht das Gebiet auch zahlreiche Liebhaber anderer Vogelarten an. Viele Vogelbeobachter kommen gezielt wegen der Schwarzkopfmöwe, des Kranichs oder des Ohrentauchers, der derzeit sogar mit seinen Küken auf dem Rücken zu beobachten ist – ein wunderschöner Anblick.

Eine der begehrtesten Vogelarten ist jedoch der Pirol.

Der Pirol ist ein auffälliger, aber erstaunlich schwer zu entdeckender Vogel. Das Männchen besitzt ein leuchtend gelbes Gefieder mit schwarzen Flügeln, während das Weibchen grünlich-gelb gefärbt ist. Trotz seiner auffälligen Farben bekommt man den Pirol nur selten zu Gesicht. Meist verrät er sich durch seinen unverwechselbaren, melodischen Flötengesang, der wie ein fröhliches „dudeljo“ klingt.

Auch rund um das Zwillbrocker Venn ist der Pirol regelmäßig anzutreffen. Besonders in den Laubwäldern und baumreichen Bereichen rund um das Venn fühlt sich dieser Sommervogel wohl. Viele Besucher hören seinen Gesang, doch nur wenige bekommen ihn tatsächlich zu Gesicht. Gerade das macht eine Begegnung mit dem Pirol für viele Vogelbeobachter zu einem besonderen Erlebnis und zu einem weiteren Grund, das Zwillbrocker Venn zu besuchen.

Zwillbrocker Venn 2026